Waldwichtel

2-3 TAGE FÜR KINDER VON 3 - 4 JAHREN

Die Waldwichtel Kinder werden begleitet von:

  • Karin Gigerl-Bösch
  • Bettina Fuchs
  • David Nagel

 

Leitgedanken

In der Natur können sich die Kinder frei entfalten, der Fantasie und Bewegung sind keine Grenzen gesetzt.

Wenige Regeln sind überschaubar und helfen dabei, sich in der Umgebung des Waldes und innerhalb der Gruppe zurecht zu finden. 

Die Kinder können sich voll und ganz auf die Natur einlassen und lernen so spielerisch, die Natur zu achten (Ich schütze nur, was ich liebe)

 

Grundsätzliches zur Pädagogik

Die Kinder sollen in der Waldspielgruppe die Möglichkeit haben, grundlegende Sinneserfahrungen zu machen. Lernen heißt, die Welt zu begreifen. Das gilt für Kinder dieses Alters wörtlich. Sie müssen be-greifen und er-fassen. Sie brauchen die unmittelbare sinnliche Erfahrung, das direkte Erleben.

Kinder bewegen sich gerne. Bewegung fördert die geistige, psychische und körperliche Entwicklung der Kinder. Dieses natürliche Bedürfnis der Kinder findet im Wald optimale Bedingungen.

Das natürliche Spielmaterial des Waldes weckt die Fantasie und Kreativität der Kinder.

Das Spielen in der Natur fördert nicht nur die Grobmotorik, sondern auch die Feinmotorik. Denn wir finden in der Natur auch Material, das vorsichtig und geschickt angefasst werden muss, z. B. Blüten Tannennadeln, Kleintiere wie Schnecken und Käfer.

In der Spielgruppe ohne Tür und Wände dürfen die Kinder laut sein und sich nach Herzenslust bewegen, sie können aber auch die Stille erleben und sie lernen zu lauschen.

Die Kinder lernen einander zu helfen und füreinander Verständnis zu haben. Sie sollen aber auch lernen, ihre eigenen Interessen zu erkennen und zu vertreten.

Auf der Basis des Aufeinander-angewiesen-seins wird die soziale Kompetenz der Gruppe und des einzelnen Kindes gestärkt.

Tagesstruktur

  • Eintrudeln und Versammeln beim Treffpunkt
  • Einzug in den Wald
  • Entdeckungen und freies Spiel im Wald
  • Offene Jause
  • Werkangebote und Geschichten
  • gemeinsamer Weg zum Tipi mit Atempausen bei den Treffpunkten
  • Austrudeln beim Tipiplatz

"Wir sorgen uns, was morgen aus unserem Kind werden wird, dabei vergessen wir, dass es heute schon jemand ist." 

(Stacia Tauscher)